Hundehaltung in Deutschland
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Kira - 5 Monate |
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Die Hundehalteverordnung interessierte den Besitzer genau
so wenig wie das Wohlbefinden seines Hundes. Wir kontrollierten zu den unterschiedlichsten
Tages- und Nachtzeiten die Haltung und verständigten immer wieder den zuständigen
Veterinär. Es begann ein längeres Tauziehen, bis er sich bequemte, nach dem Rechten
zu sehen. Dem Besitzer wurden Auflagen gemacht und er brachte daraufhin die Hündin weg.
Alle unsere Nachforschungen über den Verbleib des Hundes verliefen erfolglos.
Man fragt sich ernsthaft, weshalb Menschen sich Tiere zulegen. Weshalb Behörden, die zum
Schut-ze der Tiere da sind, so lange brauchen um zu reagieren. Warum die meisten Nachbarn dem
Trei-ben dieses Menschen schweigend zusahen. Warum duldeten sie diese Quälerei an einem
Hunde-kind? Warum kam nicht von allen Seiten ein Schrei der Empörung? Kira ist nur ein
Beispiel der ach so gepriesenen Hundehaltung in Deutschland. Sie ist nur eine von vielen. Immer
wenn wir einer schlechten Haltung nachgehen, sind wir entsetzt über unsere Machtlosigkeit
und die Ignoranz vieler Mitbürger. Machen sie sich denn keine Gedanken, haben sie denn
kein Erbarmen? Es müsste die vielen Zwinger- und Kettenhunde nicht geben, nicht die armen,
verlassenen Hunde in den Gärten, wenn wir Menschen uns besinnen und nicht immer nur wegschauen
würden.
Menschlich sein heißt Mitgefühl auch unseren
Mitgeschöpfen gegenüber zeigen !
Waltraud Phul