Aktuell
Schicksal besiegelt: Rumänische Regierung
beschließt Hundetötung
Proteste sind die letzte Chance
Am Dienstag entschied die rumänische Abgeordnetenkammer über die seit Monaten von
Tierschützern geforderte humane Lösung im Umgang mit den Straßenhunden Rumäniens.
Mit 168 zu 111 Stimmen wählten die Abgeordneten jedoch das Töten der Hunde als Lösung
des Problems. Dem Beschluss muss jetzt noch der Präsident Traian Bâsescu zustimmen.
Die Entscheidung hat zur Folge, dass nun jeder Bürgermeister in Rumänien, entscheiden
kann, wie er mit den Straßenhunden in seiner Stadt umgeht. Die Folge: Die Ausrottung
Hunderttausender unschuldiger Hunde im ganzen Land.
Tierschützer in ganz Europa zeigen sich angesichts des Ergebnisses und der jahrelangen
Bemühungen um eine Lösung ohne Blutvergießen empört und enttäuscht.
"Die Entscheidung ist ein wirklich trauriges Ergebnis für einen Mitgliedsstaat der
Europäischen Union. Dieses Gesetz wird nicht einmal ansatzweise dazu beitragen, das Streunerhundeproblem
tierschutzgerecht und nachhaltig zu lösen", so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale
Die einzige Chance, die jetzt noch bleibt, ist eine große Welle des Protestes aller Tierfreunde
an den rumänischen Präsidenten Traian Bâsescu. Dazu rufen die drei großen
Tierschutz-Organisationen Vier Pfoten, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO auf.
Geben Sie den Straßenhunden Rumäniens bis zum 31. Dezember 2011 Ihre Stimme, damit
das Morden verhindert werden kann.
Hier geht es zum Protest
© Copyright TASSO e.V.
Massentötungen zur Fußball-Europameisterschaft
2012
Im Zuge der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine besteht die Befürchtung,
dass die streunenden Hunde in den Straßen von Kiew und anderen Städten der Ukraine
eingefangen und getötet werden. Damit soll die Anzahl der Straßentiere vorübergehend
bis zu dem Zeitpunkt reduziert werden, an dem mit ausländischen Besuchern zu rechnen ist.
Der Deutsche Tierschutzbund hat im Oktober 2011 Hinweise erhalten, dass es bereits zu solchen
Tötungsaktionen gekommen ist und auch noch weiter kommen wird. Der UEFA-Präsident
Michel Platini soll selbst eine Säuberung der Straßen" gefordert haben.
In einem Schreiben hat der Deutsche Tierschutzbund ihn daher um eine öffentliche Stellungnahme
gebeten, dass dieser tierschutzwidrige Weg innerhalb der UEFA keine Akzeptanz findet.
EU-Parlament entscheidet für tierschutzkonforme Maßnahmen
zur Kontrolle der Hundepopulation
Die hohe Population von Straßenhunden ist in vielen
südlichen und östlichen Ländern Europas ein großes Problem. Die örtlichen
Behörden reagieren darauf, in dem sie tausende gesunder Hunde töten. Diese Maßnahme
ist nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, denn die Anzahl der Straßentiere
verringert sich dadurch nicht. Einerseits kommen in den Haushalten immer wieder neue Hundewelpen
zur Welt, die dann nicht selten ausgesetzt werden. Auf der anderen Seite steigt auch die Überlebenschance
der Welpen, die auf der Straße zur Welt kommen. Denn diesen Hunden steht durch das Wegfangen
bzw. Töten anderer Tiere mehr Futter zur Verfügung und sie besetzen die dadurch frei
gewordenen Plätze. Wenn diese Überpopulation und das damit verbundene Elend der Straßenhunde
dauerhaft vermindert werden soll, sind neue Konzepte für eine tiergerechte Lösung
der Problematik in den Mitgliedstaaten notwenig. Hierzu gehören u.a. die Registrierung
der Tiere, die Tollwutimpfung sowie die Kastration der frei lebenden Hunde.
Zusammen mit der Eurogroup for Animals hat der Deutsche Tierschutzbund das Europäische
Parlament um Unterstützung gebeten. Die Mehrheit der Abgeordneten hat im Oktober 2011
einer Erklärung zur tierschutzkonformen Kontrolle der Hundepopulation in der Europäischen
Union zugestimmt. Mit dieser werden EU-Kommission und die Mitgliederstaaten aufgefordert entsprechende
Maßnahmen einzuleiten. Diese könnten so aussehen, dass die Straßenhunde bspw.
gebietsweise eingefangen und in einem Tierschutzzentrum medizinisch versorgt, kastriert und
gekennzeichnet werden - so wie es der Deutsche Tierschutzbund bereits mit seinem Tierschutzprojekt
Odessa in der Ukraine umsetzt.
Protestbriefe des Deutschen Tierschutzbundes
Schreiben an UEFA-Präsident Michel Platini
Schreiben an den Präsidenten der Ukraine Viktor Yanukovyc
Schreiben an den Leiter der Stadtverwaltung von Kiew Olexandr Popov
Gewalt gegen Tiere ist nun auch in Bulgarien gesetzeswidrig
In Bulgarien wird die Grausamkeit gegen Tiere als Straftat anerkannt
!
Bulgarien war seit Jahren das einzige EU-Land, das sich weigerte, den Tötungen und Misshandlungen
der Straßentiere Beachtung zu schenken.
Endlich ist es so weit- Die Grausamkeit gegen Tiere wird als Straftat anerkannt und ab sofort
mit Gefängnisstrafe bis 3 Jahren geahndet.
Den Organisatoren und den Teilnehmern bei Hundekämpfen droht eine Freiheitsstrafe bis
5 Jahren.
Hundebesitzer, deren Tiere eine schwere Verletzung verursacht haben, erwartet je nach Schwere
des Vorfalls, bis zu 3 Jahren Gefängnis.
Das wurde am 13.4 2011 in der Plenarsitzung der bulgarischen Volksversammlung in zweiter Lesung
beschlossen. Jetzt wird alles anders, könnte man meinen.
Die bulgarischen Tierschützer sind mehr als skeptisch. Sie wissen aus Erfahrung, dass
Gesetze nur so gut sind, wie ihr Vollzug.
Das Vollzugsorgan - die Polizei-, kennt das Tierschutzgesetz nicht. Es fehlt auch an Bereitschaft
die Anzeigen gegen Tierquälerei aus der Bevölkerung ernst zu nehmen und zu ermitteln.
Der Weg zu der effektiven Anwendung der neuen Gesetzte wird sehr schwer, oder sogar unmöglich
schreibt uns I. Nikolova aus Pleven.
Die Kultur und den moralischen Stand eines Landes beurteilt man danach, wie diese Land
mit den Tieren umgeht.
Wenn man die Bilder der verhungernden , verletzten , toten Tiere auf nacktem Zementboden, in
den bulgarischen Tierheimen sieht, muss man lange nach Kultur und Moral
suchen.
Es bleibt die Hoffnung, dass die bulgarischen Politiker endlich aufwachen und unsere Forderungen
nach humanem Umgang mit den Straßentieren in ihrem Land ernst nehmen.
Wir fordern humanen Umgang mit Straßentieren in Bulgarien!
Bitte
unterschreiben Sie die Petition, die wir direkt an die bulgarische Regierung aushändigen!
Der Stadtrat von Worms hat am 29.9.2010 sich nach einer
einstündigen Debatte rund um das Thema Gastspielverbot für Zirkusse mit wilden Tieren
dazu durchgerungen den Antrag zu prüfen. Es fällt einem als Zuschauer schwer, kommentarlos
den Reden zuzuhören. Wenn Äußerungen wie "politisch motivierte Attacke
gegen Zirkus Krone" oder "warum geht man denn in den Zikrus, doch um wilde Tiere
zu sehen" fallen, muß man sich fragen, ob diese Mandatsträger denn nicht mehr
zu diesem brisanten Thema zu sagen haben. Ist das alles an Wissen, was vorhanden ist?Der Antrag
der SPD war sehr gut und stichhaltig von Patricia Sonek vorgetragen.Und in diesem Antrag wurde
auch das einzige Mal über die Leiden und das erbärmliche Leben der Zirkustiere gesprochen.
Ansonsten war von Berufsfreiheit oder ´dass es nicht Sache der Kommune sei, Zirkus mit
Wildtieren zu verbieten, die Rede. Berufsfreiheit beinhaltet nicht automatisch, dass man seinen
Beruf dazu benutzt, Wildtiere in tierquälerische Haltung zu sperren. Wir haben ein Tierschutzgesetz
und das ist mit Sicherheit nicht geringer zu bewerten, wie das Recht auf Berufsfreiheit. Dem
Antrag der SPD gingen monatelange Gespräche mit Herrn Guth voraus, der schließlich
den Antrag erneut in den Stadtrat einbrachte.Ihm heute Populismus vorzuwerfen ist billig. Bereits
vor 8 Jahren hat Frau Egli Bündnis 90/Die GRünen einen ähnlichen Antrag beim
Stadtrat eingebracht. Leider hat sich damals nicht viel für die Tiere verändert.Aber
es war ein Anfang und dafür gebührt Frau Egli heute noch unsere Hochachtung. Es finden
zwar nicht mehr so viele Zirkusgastspiele statt, die Auflagen haben sich angeblich verschärft,
nur leider merken weder wir noch die Tiere etwas davon.Die Stadt legt Wert darauf, dass dem
Bewerber kein kritisches oder verbotswidriges Verhalten oder mangelnde Seriosität vorauseile.
Wie konnte dann Zirkus Krone eine Gastspielerlaubnis erteilt werden, dessen Direktorin zwei
mal wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verurteilt wurde? Wie konnte Zirkus Universal
Renz in Worms gastieren, bei dem kurz vorher 2 Bärinnen ausbrachen und der ebenfalls zu
einer Geldbuße verurteilt wurde? Man könnte sich viel Ärger und den Tieren
viel Leiden ersparen, wenn sich der Stadtrat in die Reihe der Städte eingliedern würde,
die den Mut aufbringen Zirkussen mit Wildtieren die rote Karte zu zeigen.
Der ab heute in Worms gastierende Zirkus Krone hat 700 Freikarten für Sozialbetreute und
Heimkinder gespendet! Großzügigkeit oder was? Wir glauben an das "was"
und das mit gutem Grund.Wir waren heute bei Zirkus Krone Bilder und Kommentare finden Sie auf
unserer Zirkusseite.
Tiere machen Politik - Wormser SPD
mit Herz für Zirkustiere
25.09.2010 05:00 Uhr - WORMS
Von Susanne Müller
Ein Herz für Tiere wollen viele haben, sein Herz für Zirkustiere hat nun Jens Guth,
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat, entdeckt. Er möchte keine Zirkusse mehr in
der Stadt sehen, die Wildtiere mitführen und mit ihnen Geld verdienen so wie dies
der Großzirkus Krone tut, der ab 6. Oktober ein Gastspiel in Worms hat. Stadt
soll Verbot von Wildtieren im reisenden Zirkus unterstützen
Deshalb hat der Sozialdemokrat zur nächsten Stadtratssitzung für seine Partei den
Antrag eingereicht, zu prüfen, ob eine Ablehnung ermöglicht werden könne bei
der Genehmigung für die Platzrechte. Dazu müsste die entsprechende Satzung geändert
werden, so Guth. Die Stadt solle generell das Verbot von Wildtieren im reisenden Zirkus
unterstützen, wozu der Bundesrat schon 2003 eine Empfehlung gegeben habe, fordert der
SPD-Fraktionschef und führt die Städte Köln, Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg
an, wo schon Platzverbote angeordnet worden seien.
Als Begründung für das Ansinnen gibt Guth die Argumentationslinie der Bundestierärztekammer
wieder, die ein generelles Verbot von Wildtieren in Zirkussen fordert. Eine artgemäße
Haltung sei in reisenden Zirkussen nicht möglich. Wildtiere seien heute generell
in Zirkussen nicht mehr akzeptabel, da sich die Erkenntnisse über deren Bedürfnisse
stark erweitert hätten, wird der Präsident der Bundestierärztekammer
zitiert. Es sei Zeit für einen Paradigmenwechsel in der gesamten Politik.
Was Tierschützern, die seit Jahrzehnten ein solches Verbot fordern, sehr gut schmecken
dürfte, stellt Kommunen vor Probleme. Sie haben zwar die Zirkusleitlinien
und das Tierschutzgesetz zur Hand, um bei Kontrollen wenigstens kleinste Standards in der Haltung
einzufordern, generelle Verbote, wie sie nun Jens Guth fordert, scheuen aber die meisten. Und
diejenigen, die sich dazu entschließen, wählen nicht den direkten Weg aus
Angst, es könnten langwierige Gerichtsprozesse auf sie zukommen.
In Mannheim, so erklärte der stellvertretende Leiter des Bereichs Sicherheit und Ordnung,
Klaus Reinle, werde ein Verbot nicht in die Verträge aufgenommen, man befürchtet
Kollisionen mit dem Recht der Zirkusse auf freie Berufsausübung. Die Stadt habe aber das
zuständige Bundesministerium aufgefordert, die betreffenden Leitlinien und Gutachten zu
überarbeiten und auf den neusten wissenschaftlichen Stand zu bringen, damit das,
was auf kommunaler Ebene versucht wird, generell erreicht wird. Die Haltung von Exoten
im Zirkus sei nicht mehr zeitgemäß.
In Ludwigshafen soll nach dem Vorbild von Heidelberg, das seit 2002 Zirkussen, die sich
in der Stadt bewerben, Listen zuschickt, die verbotene Tiere aufführen
ab 2011 ein Verbot für Zirkusse mit Wildtieren eingeführt werden. Der Platzpachtvertrag
der Lukom soll entsprechend geändert werden, nicht mehr auftreten dürfen
dann unter anderen etwa Nashörner, Giraffen und Menschenaffen.
In Köln hat die Stadt den Weg durch die Hintertür gewählt: Es gibt für
alle öffentlichen Plätze Terminpläne mit genauen Angaben, was wann dort stattfinden
darf. Es sind nur noch wenige Termine frei, erklärte Pressesprecher Gregor
Timmer. Und hier werde dann etwa bei Zirkussen nach Einzelfall entschieden: Es
ist politischer Wille, Zirkusse mit Wildtieren nicht mehr zuzulassen.
Unterstützen Sie diesen Antrag der SPD-Fraktion per eMail.
Text kopieren, unterschreiben und an Herrn Jens Guth - jens.guth@t-online.de
oder an uns kontakt@mhtwormsev.de schicken.
Sehr geehrter Herr Guth,
hiermit unterstütze ich Ihren und den Antrag Ihrer Fraktion in Worms ein Gastspielverbot
für Zirkusse mit Wildtieren durchzusetzen. Tiere können in Zirkussen niemals artgerecht
gehalten werden, wie dies auch die Bundestierärztekammer bestätigt. Verhaltensstörungen
bei Zirkustieren wird heute als Zeichen von Stress und "Schaden" im Sinne des Tierschutzgesetzes
gewertet.Das Tierschutzgesetz regelt, dass Tieren ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen,
Leiden oder Schäden zugefügt werden darf.
Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz für Zirkustiere und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Pressemitteilung zum
Antrag der SPD-Fraktion vom 25.09.10
Der Tierschutzverein "Menschen helfen Tieren Worms e." begrüßt den Antrag
der SPD-Fraktion ein Gastspielverbot für Zirkusse mit Wildtieren in Worms durchzusetzen.
Ein bestehender Bundesratsbeschluß aus dem Jahre 2003 sowie die Bundestierärztekammer
fordert ein generelles Verbot von Wildtieren im reisenden Zirkus. Die vorherrschende Meinung
in der Bevölkerung, dass große Zirkusse ihre Tiere immer artgerecht und richtig
halten ist falsch. Wie sonst ist es möglich, dass z.B. die Direktorin des Zirkus Krone
zu einer Geldstrafe in zwei Fällen von je 500 Euro verurteilt wurde wegen Verstoßes
gegen das Tierschutzgesetz oder der Direktor des Universal Renz zu 1000 Euro Geldbuße,
dessen Bärinnen in Kassel im Jahre 2009 ausbrachen. Erst im April diesen Jahres gab es
einen Zwischenfall bei Krone. Der Nashorn-Bulle Tsavo stürmte während der Vorstellung
in Richtung Zuschauerränge, durchbrach eine Absperrung und löste fast eine Katastrophe
aus.Im Tierschutzgesetz ist geregelt, dass niemand ohne vernünftigen Grund einem Tier
Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf. Verhaltensauffälligkeiten wie z.B.
Weben bei Elefanten oder Pferden wird heute als Anzeichen von Stress und "Schaden"
im Sinne des Tierschutzgesetzes gewertet. Zirkusse gastieren oftmals auf viel zu kleinen Plätzen.Dies
hat zur Folge, dass oft die Außengehege nicht aufgebaut werden können. Schlechte
Witterungsverhältnisse, Bodenbeschaffenheit der Plätze die in der kalten Jahreszeit
oftmals unter Wasser stehen, kommen zu all dem Stress der Gefangenhaltung in engen Wagen und
dem Stress des ständigen Transportes hinzu. Ein Zirkustier ist ein armes Tier und sollte
für unser Vergnügen dies nicht mit lebenslanger Gefangenschaft bezahlen müssen.
Zirkus mit Wildtieren hat nichts mit Kultur zu tun. Der Zirkus als Kulturgut kann auch ohne
Tiere Bestand haben, wie dies schon einige Unternehmen mit großem Erfolg unter Beweis
gestellt haben.
Seit über einem Jahrzehnt kämpft unser Verein für ein Gastspielverbot für
Zirkusse mit Tieren. Wir haben recherchiert, dokumentiert, aufgeklärt und viel Leid sehen
müssen.Anfeindungen, Bedrohungen gehören zu unserem Alltag. Wir wurden mit dem Tierschutzpreis
des Landes Rheinland-Pfalz für unseren Einsatz für Zirkustiere ausgezeichnet. Wir
haben und wir werden auch weiterhin für diese Tiere kämpfen.
US-Army lässt Haustiere zurück
In Kaiserslautern lassen Angehörige der US-Armee
vermehrt ihre Tiere zurück, wenn sie aus Deutschland abgezogen werden. Durch die Verkleinerung
der Truppenstärke ist dies zunehmend der Fall. Gespräche der Gemeinde und des Tierschutzvereins
mit der US-Armee und auch dem rheinland-pfälzischen Innenministerium blieben bislang ohne
Ergebnis. Das Tierheim vor Ort kann mittlerweile keine Hunde mehr aufnehmen. Der Deutsche Tierschutzbund
und sein Landesverband Rheinland-Pfalz fordern den Botschafter der Vereinigten Staaten von
Amerika zum Handeln auf.
Vermehrt werden vor allem Hunde einfach in der ehemaligen Wohnung, die auch außerhalb
der Kasernen gelegen sein kann, zurückgelassen, im Freien ausgesetzt oder direkt im örtlichen
Tierheim des Tierschutzvereins Kaiserslautern abgegeben, beschreibt Wolfgang Apel, Präsident
des Deutschen Tierschutzbundes die Lage.
Grundsätzlich ist das Aussetzen oder Zurücklassen eines Tieres nach deutschem Tierschutzrecht
verboten. Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
Selbstverständlich müssen sich auch amerikanische Staatsbürger, die hier
leben, an deutsche Gesetze halten, so Apel weiter. Die Stadt Kaiserslautern hat
keine Möglichkeit Bußgeldbescheide zu vollstrecken. Daher fühlen sich die Tierhalter
vor rechtlichen Folgen sicher. Der Schutz der Tiere aber leidet darunter und das Ansehen der
US-Streitkräfte wird beschädigt, so Andreas Lindig, Vorsitzender des Landesverbandes
Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes. In einem Schreiben wendet sich der Verband
an den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Bitte, darauf einzuwirken, dass
die in Deutschland geltenden Tierschutzvorschriften eingehalten werden.
Das lokale dog shelter der Armee in den Pulaski Barracks in Kaiserslautern wurde
schon vor zwei Jahren geschlossen. Dies hat zur Folge, dass das örtliche Tierheim bis
an seine Kapazitätsgrenzen belastet wurde und wird. Aktuell können keine Hunde mehr
aufgenommen werden. Zudem ist bisher noch kein finanzieller Ausgleich der hohen Kosten, die
im Rahmen der Aufnahme der Tiere von Angehörigen der US-Armee angefallen sind und noch
immer anfallen, geflossen. Dies wurde ursprünglich bei Schließung des Shelter zugesagt.
EU-Parlament verabschiedet Tierversuchs-Richtlinie
Mit großer Mehrheit hat heue das EU-Parlament nach
knapp zweijähriger Beratungszeit einer neuen Tierversuchs-Richtlinie zugestimmt, die die
bisherige von 1986 ablösen wird. Nach Auffassung der Politik bedeutet das Regelwerk einen
Quantensprung für den Tierschutz in den 27 Mitgliedstaaten, ohne dabei die tierexperimentelle
Forschung zu behindern. Dies würde durch hohe Genehmigungsanforderungen sowie strenge
Kontrollverfahren der Tierversuche erreicht. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte
sieht in der neuen Richtlinie jedoch eine verpasste Chance, tierversuchsfreie Technologien
zu forcieren, um dem rechtlichen wie gesellschaftlichen Stellenwert des Tierschutzes und gleichzeitig
dem Schutzanspruch des Menschen gerecht zu werden.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt, dass alle 27 EU-Mitgliedstaaten
sich demnächst an Mindestvorgaben zur Durchführung von Tierexperimenten zu halten
haben. Die wichtigste Voraussetzung für einen Rückgang der Tierversuche, nämlich
die Verpflichtung von Wissenschaft und Industrie zur Entwicklung von Tierversuchsersatzverfahren,
fehlt jedoch in dieser Richtlinie. Solange die Politik keine Anreize schafft, massiv
in die tierversuchsfreien Testverfahren zu investieren, werden die Tierversuche nicht abnehmen.
Die neue Richtlinie enthält zwar mehr Tierschutz als die alte, aber sie läutet keinen
Paradigmenwechsel weg vom Tierversuch, hin zu leistungsfähigeren Ersatzverfahren
ein•, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes.
Aus Sicht des Bundesverbandes wiegt besonders schwer, dass die Richtlinie national höhere
Tierschutzanforderungen nicht mehr zulässt. Auch dass Affenversuche nicht verboten werden
und für extrem belastende Experimente keine absolute Schmerz-Leidens-Grenze vorgeschrieben
wird, sei für die Politik ein Armutszeugnis.
Im November 2008 legte die EU-Kommission dem EU-Parlament einen Richtlinienentwurf vor, der
die überalterte Versuchstierrichtlinie aus 1986 ablösen soll. Im Mai 2009 beschloss
das EU-Parlament in erster Lesung zahlreiche Reduktionen des Tierschutzes in diesem Kommissionsentwurf.
In einem einjährigen Trilog verständigten sich dann die Vertreter der EU-Kommission,
des EU-Parlaments und des EU-Ministerrats auf einen Kompromissvorschlag, über den nun
das EU-Parlament in zweiter Lesung am 8. September abschließend abgestimmt hat. Die Richtlinie
tritt voraussichtlich noch dieses Jahr in Kraft. Die Rechtsvorschriften drei Jahre später
in den Mitgliedstaaten der EU anzuwenden.
Richtlinie (abgestimmter Entwurf) unter: www.tierschutzwatch.de
Tierversuche für die US-Armee
Die US-Armee will im Rahmen der Sanitätsausbildung
ihrer Soldaten Tiere schwer verletzen.
Noch für dieses Jahr ist auf dem Gelände der US Army Health Clinic in Grafenwöhr
in der Oberpfalz ein Projekt geplant, bei dem Tieren schwere Verletzungen zugefügt werden
sollen. US-Soldaten in der Sanitätsausbildung könnten so üben, wie Gefechtsverletzungen
versorgt werden, heißt es. Die Tiere sollen vorab betäubt und nach Abschluss der
Versuche getötet werden.
Nach Bekanntwerden dieser Versuchs-Pläne hatten wir umgehend massiv protestiert und gefordert,
diese grausamen und unnötigen Experimente auf keinen Fall zu genehmigen. Nachdem die Regierung
der Oberpfalz zwischenzeitlich bereits mitgeteilt hatte, dass der entsprechende Tierversuchsantrag
des mit der Durchführung der Versuche beauftragten Privatunternehmens zurückgezogen
worden sei, ist die Entscheidung, die Versuche dennoch durchzuführen, völlig unverständlich.
Wir haben umgehend an den amerikanischen Botschafter appelliert, von einer Fortführung
dieses Versuchsvorhabens abzusehen.
Aus medizinischer Sicht sind derartige Experimente völlig unnötig. Auch der Sanitätsdienst
der deutschen Bundeswehr erklärte gegenüber dem Deutschen Tierschutzbund, dass zu
Ausbildungszwecken in den eigenen Einrichtungen keine Tierversuche stattfinden.
Es gibt bereits eine Reihe von Alternativmethoden, um rettungsmedizinische Fähigkeiten
tierversuchsfrei zu erlernen. Außerdem handelt es sich bei den geplanten Versuchen um
einen klaren Verstoß gegen das deutsche Tierschutzgesetz. Die Pläne, diese Versuche
trotzdem durchzuführen, sind deshalb unbegreiflich.
Unterstützen Sie unseren Protest
Wenn Sie unseren Protest unterstützen wollen, dann schreiben Sie bitte ebenfalls an den
Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika und an die Leitung der Medizinischen Abteilung
der US Army in deren Hauptquartier in Heidelberg. Formulierungsvorlschläge finden Sie
nachfolgend.
Protestieren Sie beim Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika
Seiner Exzellenz dem Botschafter
Der Vereinigten Staaten von Amerika
Herrn Philip D. Murphy
Clayallee 170
14191 Berlin
Geplante Ausbildungsversuche der US-Armee an lebenden Tieren in Grafenwöhr
Exzellenz,
hiermit bitte ich Sie um Hilfe in einer dringenden Tierschutzangelegenheit.
Offenbar beharren die Verantwortlichen der US-Streitkräfte in Heidelberg darauf, auf dem
Stützpunkt der US-Armee in Grafenwöhr zum Zweck der Ausbildung von Sanitätern
Versuche an lebenden Tieren vorzunehmen, obwohl das beteiligte deutsche Unternehmen den Antrag
auf Genehmigung der Versuche aufgrund der massiven Proteste aus der Öffentlichkeit mittlerweile
zurückgezogen hat. Die US-Streitkräfte wollen dazu bei der zuständigen Behörde
erneut einen Antrag stellen.
Nach §10 des Deutschen Tierschutzgesetzes dürfen Tierversuche zu Ausbildungszwecken
"nur vorgenommen werden, soweit ihr Zweck nicht auf andere Weise [...] erreicht werden
kann". Für die Ausbildung von Sanitätern gibt es aber alternative Methoden.
Daher sind Versuche, wie sie in Grafenwöhr geplant sind, mit dem Gesetz unvereinbar, so
der Deutsche Tierschutzbund. Sanitäter der Streitkräfte der Bundeswehr werden ohne
Versuche an Tieren ausgebildet. Dass allein die Planung solcher Versuche in Deutschland keine
gesellschaftliche Akzeptanz findet, bestätigen schon die zahllosen Anfragen und Proteste
aus der Bevölkerung, die hierzu bei der Genehmigungsbehörde und auch beim Deutschen
Tierschutzbund eingehen.
Exzellenz, ich bitte Sie, sich entschieden dafür einzusetzen, dass diese Versuche grundsätzlich
nicht durchgeführt werden und somit auch kein neuer Antrag gestellt wird.
Ich hoffe sehr auf Ihre Unterstützung.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Protestieren Sie bei der Leitung der Medizinischen Abteilung der US Army
US Army Europe
Europe Regional Medical Command
Colonel (P) Nadja Y. West
Commanding General
Roemerstrasse 168
69126 Heidelberg
Animal experiments planned by the US Army for medical training at Grafenwöhr Garrison
Dear Colonel West,
May I ask for your valued assistance in an urgent issue regarding animal welfare.
The US Army is planning to conduct animal experiments for training of medical personnel on
the grounds of the US Army Garrison in Grafenwöhr. It has come to my attention that even
though the German company originally contracted to manage the experiments has withdrawn their
application due to massive public protests the US army still has plans to apply for permission
to carry out the experiments.
According to §10 of the German Animal Welfare Act, animal experiments for training purposes
may only take place if their purpose cannot be achieved in other ways.
However, for paramedical training, alternative methods already exist. In the German Bundeswehr,
no animal experiments are carried out during paramedical training.
Experiments like those planned to take place in Grafenwöhr are not in accordance with
German law, as also has been stated by the German Animal Welfare Federation.
The numerous inquiries and protests to the competent authority and the German Animal Welfare
Federation confirm that just the planning of such animal experiments is utterly unacceptable
to German society.
Dear Colonel West, I plead with you to put a stop to any further plans for this kind of training
and to make it possible to use alternative training aids so that a renewed application for
animal experiments will not be necessary.
In the hope that my request will meet with your understanding,
Sincerely,
Pressemitteilung zu Zirkus Probst
Zirkus Probst kommt nach Worms und schlägt kräftig
die Werbetrommel. Hat ein Zirkus eine gewisse Größe oder einen bekannten Namen,wird
sofort angenommen, die Welt sei für die Tiere in Ordnung. Am 11.2.2010 gab es in Solingen
bei der Raubtiernummer während der Vorstellung einen schweren Zwischenfall. Ein Tiger
verletzte den Dompteur schwer. Kein Einzelfall - die Angriffe von Wildtieren im Zirkus häufen
sich bzw.werden bekannt, weil die Berichterstattung funktioniert. Auch Ausbrüche von Tieren
werden immer öfter bekannt, wie auch bei dem im Jahre 2009 in Worms gastierenden Zirkus
Universal Renz, dessen Bärinnen in Kassel ausbrachen. Ein Tier zahlte den Fluchtversuch
mit dem Leben. Tiger, Elefant, Nashorn und all die anderen armen mitgeführten Tiere sind
nun mal Wildtiere, verdammt dazu ein armseliges Leben in engen Käfigen zu fristen. Aus
Tierschutzsicht ist es klar, dass Wildtiere im Zirkus niemals artgerecht gehalten werden können.
Der Dauerstress des Transports von einem Ort zum nächsten, die fragwürdigen Dressuren
lösen bei den Tieren Leiden und Schmerzen aus. Die Liste der Zirkusse, die in den letzten
Jahren wegen ihrer miserabelen Tierhaltung vor Gericht standen wird immer länger. Sei
es nun Zirkus Giovanni Althoff oder Zirkus Krone, um nur zwei zu nennen, sie alle gastierten
auch hier in Worms und auch bei ihnen hatten wir vorgefundene Missstände gemeldet. Es
ist an der Zeit, dass der Beschluß des deutschen Bundesrates aus dem Jahre 2003 endlich
umgesetzt wird, der ein Verbot bestimmter Wildtierarten im Zirkus vorsieht.Andere Länder
machen uns vor, dass Zirkus ohne Tiere sehr wohl überleben kann. Attraktiver und vor allem
humaner unseren Mitgeschöpfen gegenüber. Zirkus Probst war im Jahre 2007 bereits
in Worms mit Löwen, Elefanten, Nashorn, Giraffenbulle usw. und auch damals haben wir Missstände
angeführt. Was aus all diesen Tieren wurde, danach fragt kein Mensch.Wo, wie, ob sie noch
leben, wen interessiert das schon. Hauptsache man hat sich zwei schöne Stunden gemacht,
zu Lasten und auf Kosten von Tieren, die man einsperrt und ihrer Würde beraubt.
Waltraud Phul
1.Vorsitzende
Tierschutzverein "Menschen helfen Tieren Worms e.V."
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ACHTUNG
Hundebesitzer !![]()
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14.09.2009
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Herrnsheimer Tierbesitzer haben Angst vor dem vergiftetem
Tierfutter
19.09.2009 - HERRNSHEIM
Von Susanne Müller
Der Tierquäler, der im Bereich des Fahrwegs mit Gift präpariertes Tierfutter auslegt,
ist weiter aktiv. Am Freitag Abend wurden erneut Giftköder gefunden. Die Vorsitzende des
Vereins Menschen helfen Tieren, Waltraud Phul hatte sie entdeckt, als sie mit Mitstreitern
wie an jedem Tag in einem nahen Kleingartengelände wild lebende Katzen versorgen wollte.
Das offen hingelegte Futter ist bestäubt mit einer weißlichen Substanz,
schilderte sie den Fund, den sie zur Polizei brachte. Neben einer dieser Futterstellen
lag am Freitag ein toter Igel, auch sie sind Fleischfresser.
Schon seit Anfang der Woche ist Futter verstreut
Dass ein Tierhasser am östlichen Ortsrand Gift auslegt, war zu Beginn der Woche bemerkt
worden. Fünf Hunde unterschiedlicher Halter hatten nach dem Gassigang massive Vergiftungserscheinungen
aufgewiesen, einige der Tiere waren noch am Abend erstversorgt worden bei der Wormser Tierärztin
Annette Hengst. Ein Hund war gestern noch in kritischem Zustand, vier weitere sind über
den Berg. Aber: Inzwischen wurden in Nähe des Fahrwegs auch zwei tote Katzen gefunden,
vier weitere, die regelmäßig von den Tierschützern gefüttert werden, sind
vermisst.
Eine der toten Katzen ist eine uns bekannte, tätowierte und kastrierte die zweite
eine fremde, erklärte Waltraud Phul vom Verein Menschen helfen Tieren,
die die Samtpfoten betreuen. Das tote Tier wurde vom Verein zur Untersuchung in ein Labor geschickt,
um Gift nachzuweisen, und sollte der Täter gefasst werden, Beweise zu haben.
Waltraud Phul hat nahe der Kleingärten, wo ihr Verein und eine Einzelperson wild lebende
Katzen regelmäßig mit Futter versorgen, und auch drumherum Schilder angebracht,
die vor offen liegendem Futter warnen. Bei uns gibt es kein Futter in freier Landschaft,
wir füttern die Katzen in einem Gartens, den niemand betreten kann, so Phul. Außerdem,
dies bestätigte auch die Polizei, waren die Giftköder einige hundert Meter weiter
ausgelegt worden.
Unverständnis für die Tat
Ich verstehe nicht, wie jemand so etwas machen kann, sagte Phul. Die Hunde seien
gerettet worden und hätten ihre erheblichen Schmerzen nach der Vergiftung nur dank medizinischer
Versorgung ertragen: Wie haben wohl die Katzen gelitten oder auch Wildtiere, die auch
von dem Futter gefressen
haben?
Auch Ortsvorsteherin Silvia Gutjahr verfolgt das Geschehen mit Sorge: Wir haben keinerlei
Hinweise, bedauerte sie. Dass die Tierschützer die Katzen fütterten, erachte
sie als gut, betonte sie im Hinblick darauf, dass der Täter es womöglich gar nicht
auf die Hunde, sondern die frei lebenden Katzen abgesehen habe: Würden die Tiere
nicht versorgt und auch von den Tierfreunden kastriert, dann würden sie sich immer weiter
vermehren.
Quelle: Wormser Zeitung
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Max und Roxy hatten Glück und überlebten die schwere Vergiftung. Nach vier Tagen voller Schmerzen und Krämpfen waren sie ausser Lebensgefahr. |
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Dieser kleine Igel hatte keine Chance zu überleben, wie wahrscheinlich noch viele weitere Wildtiere die vom vergifteten Futter gefressen haben. |
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Das Elend unter den verwilderten Hauskatzen immer größer. Erbärmliche, schmutzige Unterkünfte dienen diesen Tieren als Unterschlupf. Unkontrolliert vermehren sich die Tiere, sie werden von Krankheiten geplagt und keiner hilft ihnen. Die Menschen in ihrer Umgebung verjagen sie. Diese Katzen fristen ein jämmerliches Leben, weil der Mensch nicht zu seiner Verantwortung steht und gewissenlose Besitzer Kosten und Mühen scheuen, um ihre Katzen rechtzeitig zu kastrieren. Die Ware Tier - ausgebeutet und weggeworfen. Unsere Bilder sind von einer von uns durchgeführten Kastrationsaktion. Keiner fühlt sich in der Verantwortung weder Halter, noch Städte und Gemeinden. Wenn die Wegwerfware Tier zur Plage für den Menschen wird, muß der Schwächste in der Kette - das Tier, die Zeche zahlen. |
Tabuthema: Sexueller Missbrauch von Tieren
Man hat schon einmal davon gehört, glaubt es aber doch nicht. Gemeint ist der sexuelle Missbrauch von Tieren. In Deutschland ist der sexuelle Missbrauch von Tieren nicht verboten! Es sei denn, dem Tier werden "erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden " zugefügt. Wenn dies nicht eindeutig bewiesen ist, liegt kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor! Schutzlos werden Tiere missbraucht, ihre Abhängigkeit wird ihnen zum Verhängnis. In welcher Gesellschaft leben wir, dass Missbrauch von Tieren geduldet und nicht geahndet wird. Jede sexuelle Handlung an Tieren verursacht unserer Meinung nach in jedem Fall, Schmerzen, Leiden und Schäden. Und jeder Mensch, der solche Abartigkeiten begeht dürfte nicht straflos davon kommen. Die Abhängigkeit, Wehrlosigkeit der Tiere wird hier auf das widerlichste missbraucht. Wir fordern den Gesetzgeber auf, seiner Verpflichtung für den seit 2002 im Grundgesetz verankerten ethischen Tierschutz nachzukommen und jede sexuelle Handlung an Tieren unter Strafe zu stellen.
Waltraud Phul, 1. Vorsitzende MhT
Geschäft mit der Tierliebe
Gehäuft mehren sich Anrufe von Bürgern, die von dubiosen Werbern angerufen werden,
um Mitglied eines "Tierschutzvereins" zu werden. Oftmals werden auf Unterschriftslisten
verwiesen, wo die Angerufenen irgendwann einmal unterschrieben haben sollen. Bankverbindungen
werden erfragt, und manch gutgläubiger Tierfreund gibt Auskunft. Wer hat nicht schon einmal
in der Vergangenheit auf einer Unterschriftsliste z. B. gegen Tiertransporte oder der Verankerung
des Tierschutzes im Grundgesetz unterschrieben? Ganz klar muss hier gesagt werden, dass sich
die Anrufer diesen Umstand zunutze machen, denn wer fordert schon die Kopie einer solchen Unterschrift
auf einer Unterschriftenliste an! Listen die vom DTB oder vom Bundesverband der Tierversuchsgegner
sind, gehen ausschließlich an die zuständigen Ministerien bzw, an die EU-Kommission.
Darin aufgeführte Daten werden nicht weitergegeben! Solche Drückermethoden schaden
dem seriösen Tierschutz mehr, als dass sie ihm nutzen. Oftmals haben diese Vereine weder
die Gemeinnützigkeit beantragt oder gar erhalten. Wir distanzieren uns von derartiger
Mitgliederwerbung und raten dringend davon ab, solchen Anrufern eine Bankverbindung zu nennen.
Falls dies bereits geschehen ist, empfehlen wir, bei Ihrer Bank eine solche Einzugsermächtigung
sofort zu widerrufen.