In Gedenken an ...



"Liebe bleibt"...
Das war meine Antwort auf die Frage meiner Kinder, ob ihr geliebter Tori nun für immer weg ist.
Am 27.Januar 2012 gegen 17.30 Uhr mussten wir den Kampf aufgeben und unseren lieben Hundeopi Tori erlösen. Diese Entscheidung mussten wir unvorbereitet und schnell treffen. So schnell wie er am 12.02.2011 in unser Leben trat ,in unsere Herzen sprang, so schnell mussten wir ihn nun nach fast einem Jahr wieder loslassen. Das fällt uns sehr schwer! Der knorrige alte Mann hinterlässt eine große Lücke - er war mein Schatten, der mir folgte, egal wohin ich ging,er war der absolute Liebling aller Kinder, stets gut gelaunt.
Vor einem Jahr sollte er bereits grundlos sterben - heute wird er schmerzlich von seinem "Forever Rudel" vermisst. Das haben wir ihm immer gesagt - dass er angekommen ist für immer.Ich denke er wusste das, er war bei uns glücklich und wir sind Dir ,liebe Traudel, sehr dankbar,dass wir diese letzte Zeit seines Lebens mit ihm verbringen durften.
Susanne,Manuel,Chelsea,Cairo,Bella,Lotti,Smeri,Pünktchen,Spucki





Vor fünf Jahren erhielten wir einen Notruf, dass ein sehr alter Pekinesen- Rüde ein neues Zuhause suchte.

So kam Titus in unseren Verein und in seine Pflegefamilie. Er starb im Dezember 2011 im Kreis seiner Familie, die ihn mit all seinen Schwächen und Unarten aufgenommen und geliebt hatte. Titus war ein Urgestein, knorrig und doch so liebenswert, er wurde uralt, weil er so viele Jahre der Entbehrung hinter sich hatte.

Eine kleine Hundeseele hat seine Reise vollendet



Buster mußte leider viel zu früh von uns gehen, am 23.12.11 20.00 Uhr, ein Hund der nicht perfekter sein konnte! Nicht nur ein kluger und schöner, sondern auch ein Hund der uns sein uneingeschrenktes Vertrauen schenkte, das erfüllte uns täglich mit Glücksgefühlen, ob die alltägliche Begrüßung wenn mein Mann heimkam oder die vielen Erlebnisse beim Gassi gehen oder in den gemeinsamen Urlaubstouren wo er immer mit ganzer Lebensfreude dabei war! Die Liebe und Freude die er auch den Menschen im Altenheim schenkte, werden schwer vermißt!

Unser"Buster" war ein Geschenk Gottes, und dafür sagen wir danke!

Herzlichst
Fam. Brenneis



Geboren vor 11 Jahren irgendwo in Süditalien - gestorben in der Nacht vom 17./18.11.2011 in einem italienischen Tierheim. Der dreibeinige sanfte Giustino fand nach vielen Jahren im Tierheim eine Familie, die ihn zu sich nehmen wollte. Trotz seines Alters und seiner Behinderung. Giustino durfte sein spätes Glück nicht mehr erleben - er ist tot.



Minka unsere süße Maus konnte nicht länger bei uns bleiben. Ihre Krankheit hat sie uns nach nur knapp 1,5 Jahren schon wieder genommen. Wir vermissen sie sehr und auch unser alter Kater Gabriel ist traurig, dass er nun schon wieder allein ist. Er fand das Leben so viel schöner mit Minka, hatte er sich doch erst vor zwei Jahren von seiner langjährigen Katzenfreundin "Schmumm" verabschieden müssen. An Minka hatte er sich schnell gewöhnt. Sie war eine so zarte, liebe Katze. Nachdem sie sich bei uns eingelebt hatte, war sie glücklich über die Geborgenheit, die sie bei uns hatte. Ein Fensterplatz und die täglichen "Ausflüge" in den Garten waren für sie das beste und sie hat sich dann einfach nur ausgeruht von all dem, was sie vorher wohl erlebt hatte. Minka behält für immer ihren Platz in unseren Herzen.

Familie Wechseler



Der Tod ist das Tor zu Licht

am Ende eines mühsam gewordenen Weges

(Franz von Assisi)


Abschied
Das unfassbare ist geschehen, ich habe meine geliebte Scricciola verloren, sie konnte trotz Morphium nicht mehr von Ihren Schmerzen befreit werden, ihr Leiden wäre nur verlängert worden und auch das Morphium hatte unangenehme Nebenwirkungen für sie. Sie wurde von Ihren Schmerzen am 11.08.2011 um 10.30 Uhr erlöst.
Es zerreist mir fast das Herz und ich kann es nicht fassen, dass sie nicht mehr um die Ecke kommt und guckt ob ich da bin, dass sie sich nicht mehr freut wenn ich nach Hause komm, dass sie nicht mehr mit mir spazieren geht, dass sie nicht mehr mit Genzo um die Wette rennt, dass sie nicht mehr ihr Köpfchen an mich lehnt, dass sie mich nicht mehr mit ihrem lieben Blick anguckt und noch so vieles mehr, ich vermisse sie so sehr.
Gruß Wissig-Zehe mit Genzo




Unser kleiner, alter Pulcio ist gestorben.

Am 24.5.2011 mußten wir Abschied von diesem liebenswerten alten Herrn nehmen. Vor fast zwei Jahren kam er mehr tot als lebendig zu Ulla und Wolfgang. Er konnte nicht laufen, war schwach und gebrechlich. Ulla und Wolfgang nahmen ihn an wie er war - alt und mit der Option nur noch kurze Zeit zu leben. Aber gute Pflege und viel Liebe können Berge versetzen und der kleine Mann bekam wieder Lebenswillen und wackelte auf seinen kurzen krummen Beinen durch sein neues Reich, Pulcio, von seinem Pflegevater liebevoll "unser Harry" genannt, verbreitete Lebenslust und Freude! Er hatte keinerlei Probleme mit anderen Hunden, Katzen oder Menschen. Er war einfach nur ein Sonnenschein. Es ist schön, einem alten Tier den Lebensabend so angenehm wie möglich zu machen. Es nicht alleine zu lassen, weil man Angst hat sein Herz zu verlieren. Ein altes Tier schenkt uns mehr, als wir ihm jemals zurück geben können. Die Tränen, die man um es vergießt, wiegen die Freude, die uns geschenkt wird tausendfach auf!



Juni 2011

Vielleicht können Sie sich noch erinnern. 1997 haben Sie Wendy als Adoptivhund übergeben. Sie hat uns 13 Jahre treu begleitet und uns viel Freude gebracht. Leider ist Sie letzten Mittwoch ganz überraschend gestorben bzw. wir mussten Sie einschläfern lassen. Wir sind noch sehr traurig, denn Sie fehlt doch bei vielen Momenten.

freundliche Grüße



Birgit und Wilfried Hirte





leider mussten wir am 6.6.2011 unseren Hund Barney in der Tierklinik in Frankenthal, wo
er wg. Herzbeschwerden (Herzklappe, Wasser in der Lunge)und Arthrose die letzen Jahre
seines Lebens in Behandlung war, von seinen Leiden erlösen lassen. Mit ihm haben wir
ein treues, liebes, braves und anhängliches Familienmidglied verloren. Wie möchten uns
nochmals ganz herzlich für diesen tollen Hund bei Ihnen bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Christa und Hermann Fried



Angie, aufgenommen im letzten Herbst, als wir mit ihr auf der Burg Windeck oberhalb von Weinheim waren. Dieses Bild haben wir auch bei uns im Haus als Erinnerung an sie aufgehängt über dem Treppenpodest, auf dem ihr Hundekorb stand und der ihr Lieblingsplatz war, weil sie von dort aus alles im Haus und draußen sehen konnte.

Auch wenn wir durch unseren Braveheart sehr viel Ablenkung und große Freude an und mit ihm haben, denken wir ganz oft an unsere Jägerin und natürlich vermissen wir sie.

Liebe Grüße
Uli Borrmann
Angelika Georgi-Keller



Unser kleiner Sonnenschein Belle hat uns am 19. Juni 2010 für immer verlassen.
Sie fehlt uns schrecklich.
Der Gedanke, dass wir mit ihr 10 1/2 wundervolle Jahre verbringen durften, tröstet uns etwas.
Belle war immer fröhlich, gut gelaunt, witzig, hat uns mit ihrer Art zum Lachen gebracht, mit ihrem Charme "eingewickelt" und uns getröstet wenn wir traurig waren.
Für unsere Kinder, die mit ihr aufwachsen durften und auch für uns Erwachsene war sie eine kleine Persönlichkeit, die unser Leben überaus bereichert hat.
"Belle, danke, dass es Dich gab! Wir vermissen Dich und werden Dich nie vergessen!"

Jürgen, Marika, Natascha und Helena



Am 15.04.2011 ist unser Rocky verstorben. Keiner von uns rechnete damit, dass dieser muntere 16J. Hund uns so schnell verlassen würde. Mit 14 Jahren wurde er mit der damals 15J. Hexe bei uns abgegeben. Beide kamen als Welpen zu ihrer Familie und beide wurden nach so vielen Jahren einfach abgeschoben. Menschen finden immer eine Entschuldigung für ihr Tun und erwarten auch noch Verständnis von uns. Wir haben versucht, ihm die letzten beiden Lebensjahre so schön wie möglich zu machen und sind tieftraurig, dass wir diesen kleinen Spieler nun doch verloren haben. Rocky war ein tapferer kleiner Hund der so viel Liebe zu verschenken hatte! Wir vermissen unseren kleinen Ballspieler - weil wir ihn geliebt haben, so wie er war!

Traudel + Sabine



Unsere Penny ist am 13.März 2011 im Alter von fast 18 Jahren gestorben. Gerade mal etwas über zwei Jahre durften wir unser Moccaböhnchen bei uns haben. Die zehn Jahre zuvor lebte sie in einem italienischen Tierheim und sie hatte keine Chance dieses noch einmal lebend zu verlassen. Wer will schon einen alten Straßenhund? Durch Giovanna erfuhren wir von ihr und holten sie zu uns nach Hause. Eine Entscheidung, die wir nie bereut haben. Penny war ein Traumhund! Voller Liebe und Zärtlichkeit, Güte und Bescheidenheit. Wir sind glücklich, dass wir sie kennen lernen durften. Mit ihr zu leben war wunderschön und ein großes Geschenk. Unsere gemeinsame Zeit war sehr kurz, aber wir hatten das Gefühl als gehörte sie schon immer zu uns. Penny stand stellvertretend für viele italienische Straßenhunde, die irgendwann in Massentierheimen eingesperrt werden, ohne Aussicht dort jemals wieder heraus zu kommen. Ihr Glück war, dass die Leute in ihrem Tierheim ihr diese Chance gewährten und dass Giovanna da war und sich ihrer annahm. Wir sind unendlich traurig, dass wir sie gehen lassen mußten - aber auch glücklich, dass sie uns ihre Liebe schenkte!

Traudel + Sabine






Ich danke euch von Herzen diesen tolllen Hund von euch bekommen zu haben und bin tief dankbar für die schöne Zeit mit ihr die wir gemeinsam verbringen durften.


LG

Tanja Hanewald


Für meine kleine Italienerin Alina...RIP 21.03 2011

Drei Tage in deinem Leben
Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...


Der erste Tag ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es die Wohnung erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre, die da kommen werden, mit Dir tragen wirst. .....

daran kann ich mich genau erinnern als Alina der Wirbelwind kam und das tolle Leben mit ihr begann. Danach haben wir viel gemeinsam erlebt... schönes aber auch nicht so schönes doch wir sind immer gemeinsam den Weg gegangen. Sehr viel Spass hatte sie beim Tunierhundsport wo sie ein Turnier nach dem ander gewann und die Richter trotz oftmals verpatzer Sitzübung mit ihrem Charme überzeugte.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

.... dieser zweit Tag kam leider bei uns schneller wie gedacht. Es war ein Tag im Oktober 2010. Aber ich merkte zuallererst nicht dass sie alt wird sondern dass es ihr nicht gut ging. Wir fuhren zum Tierarzt und zwei Wochen später erhielten wir die Diagnose.... Spondylose der Wirbelsäule. Jeder auch ich hatten immer ein großes Auge darauf dass die Tumore am After nicht wieder kommen, die sie drei Jahre zuvor entfernt bekommen hat nicht wieder kommen. Auch damals stand die Prognose schlecht doch diese kleine Wunderitalienerin hat alles gut überstanden und wurde wieder fit.
Die medikament im Oktober schlugen nicht richtig an und der Schub war nur durch Cortisondepots und tägliche homöopatiosche Mittel in den Griff zu bekommenaber sie erholte sich wieder., wiedermal trotz schlechter Prognose. Der Winter mit ihr war schön. Ein kleiner Welpe kam zu uns und Alina hat auch nochmal richtig Auftrieb bekommen. Keiner dachte daran dass sihc die Situation im Frühjahr verschlechtert, denn das Frühjahr und der Sommer waren Alinas Jahreszeit. Die ersten Sonnenstrahlen kamen und ich merkte wieder dass es ihr schlechter ging... also wieder zum Tierarzt..... Schmerzmittel Entzündungsmittel..... die Spondylose schritt voran bis zum Ende der Brustwirbelsäule. Es kamen Lähmungen und Taubheitsgefühle in den Hinterbeinen und der Rute dazu.
Die ganze Medizin schlug nicht an .... sie bekam stärkset Mittel und es ging von Tag zu Tag schlechter. Sie klappte am Sonntag abend den 20.03.2010 auf ihren Hinterbeinen komplett zusammen und am Montag an einem der ersten Frühlingstage wurde sie von ihren Leiden erlöst. Es war ein schöner sonniger Tag und Alina starb in meinen Armen.


Und an diesem Tag - wenn Dein Freund gehen muss, wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe für Dein Haustier stehst, für das Du die vielen von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in manchen Momenten, wenn Dir dein Herz schwer wird, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren. Nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz schaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Der Schmerz und die Lücke die sie hinterlässt ist für mich immer noch unerträglich und es reisst mir mein Herz heraus... aauch für die Kleine Aika ist es hart. Ich weiss dass Alina nun auf ihrem Regenbogen sitzt undohne Schmerzen zu uns schaut, aber es ist schwer für mich sie nicht mehr streicheln zu könnnen, morgens fehlt mir ihre Begrüßung und und und ... ich könnte alles aufzählen doch das würde die Mail sprengen.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - verbunden mit der Erinnerung an Dein geliebtes Tier. Und durch die Schwere in Deinem Herzen wird eine Erkenntnis kommen, die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind. Diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

Auch der vierte Tag wird kommen aber dafür ist einfach alles noch zu frisch.



Punki, unsere 14J.Schäfermischlingshündin ist tot. Sie starb am 18.12.2010 leise und unauffällig auf ihrer Pflegestelle. Vor 13 Jahren kam die junge Hündin aus Spanien. Sie hatte dort mit wenig Menschen Kontakt und der war auch nicht unbedingt der beste. Sie hatte eine Immunerkrankung, mit der man aber auch gut klar kam. Sie war scheu und kein Mensch wollte sich dieser Aufgabe stellen. Also blieb Punki bei Ulla und Wolfgang. Mit viel Liebe und Geduld wurde aus ihr im Laufe der Jahre ein ganz normaler Hund. Fremden gegenüber blieb sie zwar mißtrauisch aber ihre Pflegeeltern liebte sie abgöttisch. Punki wurde die Chefin im Rudel und zeigte jedem neuen Hund, was es heißt, sich zu benehmen. Sie ging gerne spazieren und genoß das Leben in vollen Zügen. Aus einem verstörten, ängstlichen Hund war eine stolze Hündin geworden. Punki war Zuhause angekommen! Ihr Leben zeigt, dass es sich immer lohnt auch einem verängtigten Tier eine Chance zu geben. Tschüs, altes Mädchen, wir sind froh Dich kennen gelernt zu haben!



Am 18.12.2010 starb Leo, den wir trotz aller Bemühungen nicht retten konnten. Es war nur der Hauch der Ewigkeit, in dem wir Dir begegnen durften, doch Du hast in diesem Augenblick, mit Deinem liebevollen Wesen unser Herz berührt, als würden wir Dich schon immer kennen. Warum kamst Du nicht rechtzeitig, um Dich für das zu entschädigen, was Du durchlitten hast.? Du warst sanftmütig und voller Vertrauen. Leo, wir alle die Dich kennen lernen durften werden Dich nie vergessen, Du warst etwas ganz BESONDERES!

Veronika, Erika und Traudel



Am 28.07.2010 mussten wir, nur ein paar Wochen nach dem plötzlichen Tod von unserem Terrier Freddy, von unserer kleinen Möpsi Abschied nehmen. Ein Wirbelwind, ein kleiner Clown, die Chefin im Hunderudel, beim Gassi gehen mit Herrchen und Frauchen ein richtiger Kampfhund und in den letzten Monaten eine Kämpferin um jeden weiteren Lebenstag, das war unsere kleine Möpsi. Es ist unbeschreiblich wie viel Zuneigung, Freude, und Spaß uns dieses kleine Hündchen geschenkt hat. Wir sind froh und dankbar, dass wir so viele Jahre mit dieser bezaubernden, kleinen Hundedame verbringen durften.

Ute und Martin




Unsere Kessy war mit ihren 12 Jahren schon ein altes Mädchen als wir sie aufgenommen haben. Ihre Besitzer, für die sie ihr ganzes Leben da war, wollten sie töten lassen, da sich eine OP für einen so alten Hund in ihren Augen nicht mehr lohnte. Dem Einsatz und Engagement von Frau Dr. Friedrich und dem MHT Worms verdanken wir, dass diese wundervolle Hündin die letzten zwei Jahre ihres Lebens bei uns verbringen konnte. Wir haben Kessy als eine wundervolle, aktive, treue, ihren Menschen total ergebene Hündin kennen und lieben gelernt. Am 26. August 2010 hat uns Kessy für immer verlassen. Wir werden die schöne Zeit, in der uns Kessy all ihre Hundeliebe, ihr Vertrauen und ihre Aufmerksamkeit geschenkt hat nie vergessen.

Ute und Martin




Nachruf Freddy

Es war nicht einfach Martin zu überreden auch noch einem dritten Hund vom MHT in unserem Haus aufzunehmen. Ich werde nie vergessen, wie ich ihm ein Bild von Freddy, das ich aus dem Wormser Wochenblatt ausgeschnitten hatte, mit einem Streifen Tesafilm an den Bildschirm seines PC`s geheftet habe, um ihn täglich daran zu erinnern, dass Freddy unser dritter Hund wird. Das Zeitungsbildchen gehörte irgendwann als fester Bestandteil zum Schreibtisch von Martin. Freddy und Martin wurden ein unzertrennliches Team. Ein Wirbelwind agil, unermüdlich und voller Tatendrang, das war Freddy. Neben der kleinen Möpsi der zweite Chef im Rudel. Er hat sein Frauchen akzeptiert und sein Herrchen abgöttisch geliebt. Dieser kleine Wirbelwind hat unser Leben so sehr bereichert. Wir sind traurig, dass er uns viel zu früh verlassen hat und so dankbar für das, was er uns gegeben hat. Wir haben es nie bereut Hunde mit Vergangenheit, Krankheit und Handicap bei uns aufzunehmen und werden es immer wieder tun.

Ute und Martin



Unsere geliebte Nelly ist von uns gegangen, am Samstag um 9.00 Uhr haben wir sie den Engeln übergeben müssen, um sie von Ihren Leiden zu erlösen!
Wir stehen noch immer unter Schock und es fällt mir unendlich schwer, ihnen zu schreiben! Sie hat innerhalb einer Woche so schnell abgebaut, nahm kein Futter mehr an, hatte Durchfall und Erbrach. Der Tierarzt untersuchte sie und stellte fest das sie Kurzatmig ist und er hörte das Wasser auf der Lunge, jegliche Medikamention schlug nicht an. Drei Tage später konnte Nelly nicht mehr selbständig stehen. Nach der Röntgendiagnose, wußten wir es ist ihr nicht mehr zu helfen. Vortgeschrittene Herzinsuffizienz, Lunge voller Wasser und Metastasen auf mehreren Lymphen. Die letzte Nacht verbrachten wir zum Teil im Garten, da sie ja kaum noch Luft bekam und ich wollte, das sie besser Luft bekommt und den Geruch des Gartens, in dem sie so gerne war, nochmal in ihr Näschen bekommt... sorry, es fällt mir so schwer ihnen das zu schreiben es tut noch so weh...!!
Anbei die letzten festgehaltenen Momente mit Nelly.
Nelly, wir danken dir für die wunderbare Zeit die wir mit dir verbringen durften, du wirst immer in unserem Herzen bleiben...!

Ingrid und Ralf Brenneis


Die Erinnerung lässt es mich tragen, in der Erinnerung bist Du bei mir,
die Erinnerung an vergangene Tage
schmerzt furchtbar
und doch hilft sie mir.
In Erinnerung gelingt mir ein Lächeln
doch die Erinnerung tröstet mich nicht,
denn gleichzeitig rinnen Tränen
über mein Gesicht.


Hasi, 28.01.10

An so viele Momente muss man denken, wenn ein geliebtes Tier einen verlassen hat. So viel kommt wieder in Erinnerung wenn man an die vielen gemeinsamen Jahre denkt.

Aber die wichtigste Zeit die man mit seinem Tier verbringt, sind die letzen Tage.

Und der kostbarste Moment ist, seinen Schatz beim letzten Atemzug im Arm zu halten und ihm noch einmal zu sagen, dass man ihn liebt und immer in seinem Herzen tragen wird.

Du fehlst mir unsagbar.

Sabine


Ich habe vor ca. 10 Jahren die Glatthaar-Foxterrier-Hündin „Peppina“ von Ihnen adoptiert.
Peppi war samt ihren Welpen bei einer Pflegestelle untergebracht und ich kam – damals als Jura-Studentin aus Gießen – mit meinem jungen Dogo Argentino auf der Suche nach Gesellschaft für ihn.
Peppinchen ist heute Morgen um vier Uhr unsichtbar geworden.
Aber ich schreibe Ihnen nicht, um meinen Kummer loszuwerden, sondern weil ich Sie wissen lassen möchte, dass Peppi bis zur letzten Minute umhegt und von Herzen geliebt wurde.
Nach meinem Jura-Studium sind Peppi, Urraco und ich nach Karlsruhe gezogen, weil ich dort am LG eine Referendariatsstelle bekommen habe.
Die juristische Praxis und Karlsruhe selbst haben mir überhaupt nicht gefallen, so dass ich mit meinen beiden Pelzen weiter nach Baden-Baden gezogen bin, um dort eine Ausbildung als Europa-Sekretärin zu machen.
Wir wohnten wunderschön in den Weinbergen Baden-Badens, in einer Wohnung mit einer Dachterrasse von 25qm auf die die Hundies immer Zugang hatte – sobald es warm wurde.
Aber lange war ich ja nie weg, denn die Ausbildung ist mir sehr leicht gefallen. Im selben Haus haben wir eine Anwältin kennen gelernt (heute meine beste Freundin), die sich als absolute Hundenärrin entpuppte und ganz besonders meine Peppi mochte. Wir haben viel Zeit im wunderschönen Schwarzwald verbracht und hin und wieder ist mir das kleine Frollein auch ausgebüchst und ist nach Herzenslust durch den Wald gehetzt. Den Jäger hat’s natürlich nicht gefreut, aber da ich ihm regelmäßig half, seinen eigenen Hund wieder einzufangen, musste er wohl oder übel gute Miene zum bösen Spiel machen, haha.
Es war eine wunderschöne Zeit und Peppinchen war immer putzmunter und fröhlich.

Es grüßt Sie herzlich vom Zürichsee
Janine Frensemeyer





Eine Glückskatze die vom Glück verlassen wurde.

Xena kam in ihren neuen Zuhause an und ist sofort neugierig durchs ganze Haus auf Erkundung gegangen.
Sie hatte von Anfang an keine Scheu, weder vor Jessy, meinem Hund noch vor Tinka meiner Katze. Leider kränkelte sie nach 2 Tagen, sodass ein Tierarztbesuch von Nöten war. Dieser stellte eine Entzündung im Maul fest, welche mit Antibiotoka behandelt wurde. Es wurde besser und Xena hat gefressen als würde es bald kein Futter mehr geben.
Einige Tage später ging es ihr erneut schlechter. Der Tierarztbesuch war erneut nötig. Eine Blutuntersuchung brachte nichts genaues, jedoch war ein Verdacht seitens meiner Tierärztin auf FIP. Und leider 3 Tage später waren die Zeichen nicht mehr zu übersehen. Sie fraß nichts mehr und ihr Bauch wurde Zusehens dicker, sodass uns leider nur noch der schwere Weg blieb ihr weiteres Leiden zu ersparen.
In Gedenken an eine wundervolle Samtpfote und mit Dank an MhT für die tolle Unterstützung auch über die Vermittlung hinaus

Gerhard mit Jessy und Tinka



Bodo war 9 Jahre lang ein Hund aus der Taunusmeute. Ein tierischer Star bei den Nibelungen-Festspielen. Vor drei Jahren wurde er in Rente geschickt und in Worms medienwirksam vermittelt. Aber schon nach einem Jahr war sein vermeintliches Glück vorüber.Bodo wurde bei uns abgegeben und wir fanden Gott sei Dank ein wirkliches Zuhause für diesen großen Riesen. Bodo war sanft, unscheinbar und einfach nur lieb. Jeder der ihn kennen lernte war von diesem wunderschönen Hund verzaubert. Am 13.11.08 ist Bodo gestorben und läßt ein todtrauriges Frauchen zurück. Karola, wir danken Dir für alles, was Du Gutes für Bodo getan hast!



Am 6.11.2008 hat uns Daisy verlassen. Ihr Krebs kam zurück, bereitete ihr nun große Beschwerden und wir mußten uns schweren Herzens entschließen, sie zu erlösenen. Unsere kleine Krawallschachtel hat uns verlassen und wir sind traurig, aber auch glücklich, sie 18 Monate bei uns haben zu dürfen. Daisy hatte eine sehr ausgeprägte Eigenschaft - sie war unheimlich treu,anhänglich und sehr dankbar. Leb wohl, kleine Maus, wir sehn uns bestimmt wieder!

Traudel + Sabine


Daisy - Warum?
Daisy kam am 2.3.2007 zu uns. Ihre Besitzer wollten Sie einschläfern lassen weil sie umziehen wollten und das Sozialamt keine Wohnung mit Hund finanziert. Da sich der Arzt allerdings weigerte sie aus diesen Gründen einzuschläfern, sollte sie mit 12 Jahren ins Tierheim kommen. Also kamen die Leute notgedrungen um sie impfen zu lassen. Meiner Tochter, die zu dieser Zeit in der Praxis arbeitete, brach es das Herz als sie sich vorstellte, dass dieser arme alte Hund in ein Tierheim sollte und nahm Daisy kurz entschlossen mit. Beim Verlassen der Praxis meinten die Leute: "Ach übrigens, wenn sie ihr Bächlein macht, ist Blut darin." Dies zeigte sich im Nachhinein als wahre Untertreibung. Daisy kam also zu uns und die arme Maus blutete fast nur. In den ersten drei Tagen verweigerte sie die Nahrung. Wenn sie Pipi machte, war sie furchtbar ängstlich. Wahrscheinlich wurde sie dafür zu oft geschimpft. Wir ließen sie untersuchen und bekamen die Hiobsbotschaft, dass sie einen Blasentumor hat. Ihre Leute mussten auch um den schlimmen Gesundheitszustand der Hündin gewusst haben, hielten es aber nicht für erforderlich einen Arzt aufzusuchen. Daisy machte Arbeit und Dreck - also musste sie weg. Die Impfung die sie am Abgabetag bekam war die zweite in ihrem Leben. Daisy lief die ganzen 12 Jahre, die sie bei diesen Menschen war wahrscheinlich nur so mit, bekam das notwendigste - fertig. Wir ließen Daisy operieren und dankten Gott, dass sie nochmals, wenigstens für kurze Zeit, davon kam. Dieser liebenswerte, dankbare Hund hat es wahrlich verdient, noch eine schöne letzte Zeit zu erleben. Daisys Prognose ist schlecht, die Ärzte geben ihr noch 4 - 7 Monate, aber diese Zeit soll sie für alles, was in ihrem Leben schief lief, entschädigen. Warum sind diese Menschen nicht rechtzeitig zu einem Arzt gegangen? Wie ist es möglich, ein Tier, das man 12 Jahre hat, kaltschnäuzig abzugeben? Daisys Welt ist erst einmal zusammengebrochen, sie hat ihr kleines Hundeherz Menschen geschenkt, die es nicht verdient hatten. Daisy geht es zur Zeit gut. Sie hat die OP prima weggesteckt, hat keine Schmerzen, ist anhänglich wie eine Klette, ist wieder stubenrein, spielt wie ein junger Hund und genießt ihr Leben. Wir halten ihr die Daumen, dass es noch lange so geht - wir lieben diesen alten Hund, als wäre sie schon immer bei uns gewesen. Daisy´s Behandlung kostet Geld. Es wäre schön, wenn ihr jemand mit einer Patenschaft helfen würde.

Inzwischen sind fünf Monate vergangen. Daisy erholt sich prächtig und lebt ein ganz normales Hundeleben. Nach ihrer Läufigkeit fing allerdings einer ihrer Mammatumore an aktiv zu werden. Wir standen vor der Frage, was tun. Würde der Tumor platzen, wäre das ihr Ende. Also machten wir ein Blutbild, ließen die Lunge röntgen und die Blase schallen. Alles war im grünen Bereich. Wir entschlossen uns, ihr die Milchleiste entfernen zu lassen und zur Kastration. Die OP hat Daisy problemlos überstanden, dann allerdings kam es zu Komplikationen. Daisy bekam eine Blutgerinnungsstörung. Die Ärztin gab ihr Bestes und eine Bluttransfusion rettete Daisy das Leben. Eine Nacht noch blieb sie bei den Tierärzten und am nächsten Tag durften wir sie abholen. Es ist erstaunlich, wie sie sich von Tag zu Tag erholt. Daisy ist eben ein tapferes Mädchen und ihr Wille zum Leben ist grenzenlos.


Liebe Buffy, Mannheim, 17.10.2008

ich danke dir für die Zeit die ich mit dir verbringen durfte,
für die Tage an denen es mir nicht gut ging und ich nur durch dich nach
draußen gegangen bin,
für deine Liebe und Treue die du mir gegeben hast.

Ich vermisse dich unendlich

Dein Frauchen Renate und deine Katzen Nell, Paula und Sam



Kleines Seelchen in der Nacht,
Hast mir so viel Glück gebracht,
Musstest gehen, bist nun fort,
Weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
Spielen, toben, frohes Treiben
Hier willst Du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort,
Wart auf mich an diesem Ort,
Eines Tages, Du wirst sehen,
Werden wir uns wieder sehen.

Einmal wenn wir uns wieder sehen,
Werden wir gemeinsam gehen,
In die Ewigkeit, ins Morgen,
Hier gibt es nie wieder Sorgen.
Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
Denn gemeinsam wollen wir,
Doch die Ewigkeit verbringen.


Kleines Seelchen in der Nacht,
Hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle,
Geh nun über diese Schwelle.
Geh nach Haus zu all den Lieben,
Sieh sie warten auf Dich drüben,
Mach Dir keine Sorg' um mich,
Seelchen, ich vergeß Euch nicht!


Kennen Sie eigentlich die Gründerin von „Menschen helfen Tieren Worms e.V.“?
Das bin ich, Patata ich wurde fast 16 Jahre alt.
Mein Frauchen meint, mit mir fing alles an!

Ich war ein kleines Welpchen und wurde in Süditalien auf dem Markt zum Kauf angeboten. Und wie es damals so war, was nicht verkauft wurde blieb einfach in Kisten in der prallen Sonne stehen. Eine Tierschützerin fand mich und brachte mich zur Lega pro animale. Die Chefin dort war eine deutsche Tierärztin, namens
Dorothea Friz, die sich um herrenlose Straßenhunde kümmerte. Ich zog
also in ihr Tierheim ein, wurde ärztlich versorgt und bekam zum ersten Mal in meinem jungen Leben Fürsorge und Liebe zu spüren. Mit knapp einem Jahr emigrierte ich nach Deutschland und fand hier meine endgültige Familie. Meinem Frauchen aber ließ es keine Ruhe – sie wollte unbedingt wissen, wo ich herkam und so flog sie nach Italien in das Tierheim. Es kam, wie es kommen musste, ihr Helfersyndrom erwachte mit Macht. Es ist eigentlich kein Wunder, denn wenn man die Not und das Elend der Hunde sieht, muss man schon ein Herz aus Stein haben, um
einfach wegzuschauen und zur Tagesordnung über zu gehen. In meinem
wahrlich nun schon langen Leben habe ich Hunderte von Hunden und Katzen kennen gelernt, die durch unseren Verein eine zweite Chance im Leben bekamen. Einige waren in unserer Familie bis sie neue
Adoptiveltern bekamen. Wir haben Freundschaften geschlossen und
mussten uns wieder trennen.

Pati verstarb am 11.2.2008 kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Ein kleiner Hund, der durch sein Dasein tausenden von Tieren zu einer neuen zweiten Chance verhalf. Sie verkörperte all das, was Tiere auszeichnet. Sie schenkte uns jeden Tag Glück und Freude – sie war unsere große Liebe! Traudel


Vor 5 Jahren kam Schuschi zu Rainer und Kerstin. Ein Hund, dem man durch Gewalteinwirkung das Rückgrat gebrochen hatte. Schuschi hatte sich erholt, aber es blieben gesundheitliche Schäden zurück. Sie hatte Sauberkeitsprobleme, die sie zwar nicht störten, aber für den Menschen eine große Belastung waren. Trotz allem hat Kerstin zu ihr gehalten und mit ihr alles Schwere durchgestanden. Bei unseren Infoabenden war Schuschi fast immer dabei - sie gehörte einfach dazu. Am 13.09.2008 ist Schuschi gestorben. Ein misshandelter Hund, der trotz allem den Glauben an das Gute im Menschen nie verloren hatte. Wir danken Rainer und Kerstin von ganzem Herzen für ihre Treue zu diesem wunderbaren Hund im Namen von Schuschi!




Unser kleines Bubchen Rudi hat uns 22.9.2007 verlassen. Ich lernte ihn vor 10 Jahren in einem italienischen Tierheim kennen und lieben. Jedes Jahr wenn ich in Italien war und wieder einmal Abschied von ihm nehmen mußte, war die Sehnsucht nach ihm groß. Endlich vor 4 Jahren kam er zu uns und mit ihm ging die Sonne auf. Dieser kleine alte Hund war immer lustig, fröhlich und voller Liebe. Er ertrug die Hektik und mein chaotisches Leben. Er war immer einfach nur für mich da.Das mein kleiner Freund nun so schnell und überraschend starb ist unfaßbar. Was geblieben ist, ist die Sehnsucht.

Traudel


Leonie ist am 20.9.2007 von uns gegangen. Die kleine alte Cockerhündin verbrachte ihre letzten Jahre bei ihrer Pflegemama. Leonie hatte noch einmal das Glück zu erfahren, dass es Menschen gibt, die auch einem alten Tier noch Liebe und Fürsorge entgegenbringen. Unser Dank gilt Dorothee, die sie umsorgte und Frau Anders, die durch ihre Patenschaft uns half die medizinische Versorgung über Jahre hinweg zu tragen.




Toto ist tot

Respekt und Achtung vor dem Leben,

eine Pflegefamilie klagt an.


Der letzte Gang

bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält mich wach
was du dann tun musst- tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen.
- muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss ?
Es gibt kein Zurück!
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei,
darum gib´, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur- bitte bleibe bis zum Schluss
Und halte mich fest und red´ mir gut zu.
Bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit ich bin sicher-- wirst Du es wissen,
es war deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist-
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Heute starb unsere liebe Buddy.

21 Jahre war sie uns ein lieber Hund

und treuer Kamerad. Wir sind alle sehr traurig.

Olaf, Christine, Jonas und Fiona

29.05.2007

++


Hallo Traudel
vielen Dank für Deine E-Mail.

Tiere lieben ohne Einschränkung, da hast Du recht,

so auch unsere Buddy. Sie war so anhänglich und

hatte einen ganz lieben Blick.

In den letzten Wochen konnte Buddy nicht mehr richtig

laufen. die Lähmungen an der Wirbelsäule wurden

immer schlimmer. Wir haben sie über Wochen immer,

wenn sie umgefallen war, aufheben müssen. Zum Gassi

gehen haben wir sie getragen. In der letzte Woche

war Buddy nicht mehr in der Lage an seinen Futternapf

zugehen. Sie hat immer versucht sich hin zuschleppen

und lag dann entkräftet auf dem Boden. Mit dem

Trinken war es ganz schlimm. Wir haben in letzter

Zeit Buddy oft in den Garten getragen, damit sie

ein kleinwenig draussen war und hier hat sie jede

Feuchtigkeit aufgeschleckt. Schlimm war auch,

dass sie durch die Lähmung keine Kontrolle mehr

über den Darm und die Blase hatte. So lag sie

oft morgens in ihrem Körbchen im Kot und Urin.

Das Schlimmste war für mich dann ihr Blick,

sie wusste genau was passiert war. Da half auch

kein streicheln mehr, ihre Augen waren unendlich

traurig. Wir waren bis zum Schluss bei Ihr und

die Kinder hoffen, dass sie gut über die

Regenbogenbrücke zu den anderen Tieren gekommen ist.


Lieber Gruß
Olaf


Batzi ist über den Regenbogen gegangen 30.04.07

Batzi war der Hund einer alten Nachbarin. 10 oder 11 Jahre alt lebte er bei ihr. Man kannte ihn vom Gassigang und er tat mir immer etwas leid, weil er als Welpe zu einem alten Menschen kam. Ich hatte immer das Gefühl, er würde betrogen. Um das umhertollen, spielen, rennen, alles was das Leben eines jungen Hundes eben ausmacht. Aber sein Frauchen hat ihn geliebt, er wurde nie geschlagen oder schlecht behandelt. Im August vergangenen Jahres sah ich ihn beim Gassigang. Sein Frauchen konnte inzwischen das Haus nicht mehr verlassen und so wurde er von allen möglichen Leuten kurz ausgeführt. Er hatte einen Tumor am After und als ich nachfragte hieß es, da könne man nichts tun. Batzi ließ mir keine Ruhe und so setzte ich mich mit seiner Besitzerin in Verbindung. Im Januar sei der Tumor diagnostiziert worden und seit dieser Zeit sei nichts mehr geschehen. Also schleppte ich ihn zum Arzt, er bekam Medikamente. Ich ging täglich zu ihm, wusch ihn und gab ihm seine Tagesration. Der kleine Mann sah mich aber immer so bittend an, dass ich dann auch noch mit ihm Gassi ging. So ging das über Monate. Batzi´s morgendliche Versorgung, die Tierarztbesuche, das alles wurde zu einem täglichen Ritual. Er war ein dankbarer und äußerst liebenswerter alter Herr und schlich sich einfach ins Herz. Sein Tumor wurde immer schlimmer und brach dann auch auf. Sein Frauchen wollte ihn nicht loslassen, er war die Verbindung zur Außenwelt und über Jahre hinaus ihr treuer Begleiter. Heute morgen nun, war es soweit, Batzi konnte nicht mehr. Ich rief seine Tierärztin an, die auch nach Hause kam. Batzi verstand alles. Seine klaren Augen schauten bis ins Herz. Dieser kleine tapfere Hund wollte nur noch seinen Frieden. Batzi ist von uns gegangen und ich wünsche mir so sehr für ihn, dass er, ganz gleich wo er nun ist, ein lustiger kleiner Hundemann sein darf.

Traudel



Unser altes Männchen - Filou ist tot. Mai 2006

Im Dezember 2005 bekamen wir Filou von Diana gebracht. Sein Herrchen wurde obdachlos und so verlor der alte, kleine zwischen 15 und 18 Jahre alte Hund alles, was einmal sein Leben war. Er war abgemagert, sein Fell dünn und seine Zähne eine Katastrophe. Er stank ganz fürchterlich und einige seiner vereiterten Zähnchen mussten gezogen werden. Dies hatte zur Folge, dass nun das Füttern mit Löffelchen angesagt war, damit er etwas zu sich nehmen konnte. Im Laufe der Zeit, konnte er das aber dann auch alleine. Schlimm waren seine Herzprobleme, für die er täglich Medikamente einnehmen musste. Vermittlungschance für diesen kleinen Kerl – unwahrscheinlich bis aussichtslos. Was aber hätte mit ihm passieren sollen, wenn wir uns seiner nicht erbarmt hätten? Er lebte und er hatte ein Recht auf Leben. Filou machte seinem Namen alle Ehre. Er nahm zu (etwas über 3 Kilo wog er), sein Fell wurde dichter und er bekam sogar kleine Löckchen. Mit seinen anderen vierbeinigen Freunden verstand er sich prächtig, ja, er benahm sich, als gehöre er schon immer hierher! Zu sehen, wie er immer mehr aufblühte, Anteil am Leben nahm war wunderbar. Sprach man ihn an, fing er sofort mit seinem Schwänzchen zu Wedeln an. Filou war Lebensfreude pur und vermittelte nur Glück! Am Pfingstmontag bekam er einen Herzanfall, erholte sich aber ziemlich schnell. Am Tag darauf wussten wir, seine Uhr war abgelaufen. Kein Tierarzt konnte ihm mehr helfen und wir taten uns so schwer ihn loszulassen. Als Mittags seine Hundefreunde in den Garten fuhren wollte er mit. All seine Kraft nahm er zusammen, um aus dem Körbchen zu kommen und hinter ihnen herzulaufen. Also erfüllten wir ihm seinen Wunsch und zum letzten Mal fuhren wir in seinen Garten. Als ich ihn ins Gras setze ging sein Schwänzchen voller Freude und er genoss nochmals die Blumen, die Luft und die Wärme. Am Abend mussten wir uns von ihm trennen und alle seine Freunde waren bei ihm. Das Kapitel Filou ist zu Ende und ich könnte schreien vor Schmerz, dass er nicht mehr da ist. Ein halbes Jahr Glück war ihm vergönnt, mehr nicht. Alles was ihm in seinem Leben passierte, wir wissen es nicht. Wir wissen nur eins, dass er in seinem letzten halben Jahr nochmals ein glücklicher alter Hund sein durfte. Wenn die Zeit mit ihm auch kurz war, er hat jeden Tag genossen und er hat uns jeden Tag glücklich gemacht. Wir bereuen nicht, ihn aufgenommen zu haben, Vermittlungschance und materielle Werte dürfen nicht Maßstab für uns sein. Wenn wir uns der alten und kranken Tiere nicht erbarmen, wer sonst sollte es tun? Es gibt nichts schöneres, als ein altes Tier zu begleiten und die Liebe, die wir dafür empfangen ist grenzenlos. Filou hat unseren Weg gekreuzt – dieser kleine alte Hund hat große Spuren hinterlassen.

Traudel + Sabine



Vice Sindago
Am 28.08.2004 mussten wir Abschied von Vice Sindago nehmen.
Meine Tochter brachte Vice mit 14 Jahren aus einem italienischen Tierheim mit, in dem er einige Jahre lebte. Seine Blutwerte waren nicht in Ordnung, er hatte Ehrlichiose. Vice wurde in diesem Tierheim abgegeben, weil er immer kläffte, wenn die Kirchenglocken läuteten. Und nun kam er zu uns, die wir in der Nähe einer Kirche leben! Kein Zaun hielt diesen kleinen alten Mann im Tierheim auf, wenn er spazieren gehen wollte. Vice hatte seinen eigenen Kopf und den setzte er durch. Aber immer wieder kehrte er zurück. Vice war treu wie Gold und seine ganze Liebe schenkte er Sabine, die ihn mitbrachte. Sie war sein Alles und ganz gleich, wie sehr ich mich um ihn bemühte, war Sabine in der Nähe zählte nur sie! Als Rico, unser alter Hund starb, nahm Vice souverän seinen Platz ein. Er strahlte Ruhe und Gelassenheit aus und jeder Pflegehund profitierte aus seiner Erfahrung. Oftmals mussten wir lachen, wenn Vice mit Junghunden spielte, er selbst nochmals zum jungen Hund wurde. Wir hatten das Gefühl, als wäre er schon immer da gewesen. Wenn wir heute an ihn denken, können wir nur sagen, es war eine wunderbare Zeit. Auch als er nicht mehr so flott auf den Beinen war und die Wehwehchen einsetzten. Für uns war nur wichtig, dass er da war. Es waren nur vier Jahre, die wir mit ihm verbringen durften, aber wir wollten sie nicht missen. Am letzten Samstag im August mussten wir Abschied nehmen. Vice starb mit 18 Jahren in den Armen meiner Tochter an Altersschwäche. Wir, seine Familie, waren bei ihm als er ging. Jeder Tag mit ihm war ein Geschenk und in unseren Herzen hat er unauslöschlich seine Spuren hinterlassen.
Traudel und Sabine Phul



Patti ist über die Regenbogenbrücke gegangen und wir mussten dich gehen lassen.Trauer ist in unserem Herzen, aber wir danken dir kleiner Schatz.
Danke . dass wir dich auf deinen Weg begleiten durften, leider war es nur ein kleines Stück.
Danke, dass wir deine Liebe erfahren durften, du hast uns soviel gegeben .
Wir sind stolz, dass wir dich kennen lernen durften, du warst etwas ganz besonderes.
Du bist nicht alleine über die Brücke gegangen, du hast ein Teil von uns mit genommen,du wirst in unserem Herzen bleiben.
Heute nehmen wir Abschied, aber Abschied nehmen heisst nicht Vergessen.
Wer dich gekannt hat wird dich nie vergessen.
Unsere Liebe wird dich ewig begleiten . Geliebte Patti, danke für die schöne Zeit.

In Liebe
Peter und Traudel, sowie all deine Freunde



Momo war ueber 8 Jahre bei ihrer Familie bis man die mittlerweile 15 jaehrige, verschmuste, liebe Hundedame einfach abschob. Sie ist jetzt auf einer Dauerpflegestelle die liebevoll fuer sie sorgt und ihr die letzten Monate ihres Lebens so schoen wie moeglich macht.

So stand es in unserer Rubrik Patenschaften

Momo ist tot. Sie ist in der Nacht auf den 22.09.04 friedlich eingeschlafen. Die Familie bei der sie 8 Jahre gelebt hatte, fragte in der ganzen Zeit nicht einmal nach ihr. Momo hatte es in den letzten Wochen ihres Lebens bei ihrer Pflegefamilie nochmal so richtig schön. Vor allem aber wurde sie geliebt.

Wir werden Momo und ihr Schicksal nie vergessen


Liebe Frau Phul,
liebe Frau Treiber,

wir hatten einen wunderschönen Sommer mit Tessi. Und sie hat ihre Zeit mit uns auch genossen, wie man auf den Fotos sieht.

Herzliche Grüße von

Sabine Schaan und Michael Emich


.... Molly

Am 5. Mai 2003 ist unsere MHT-Pflegehündin Molly im Alter von 16 Jahren gestorben. Als sie vor zwei Jahren zu uns kam, glaubte keiner, dass sie den Sommer überleben würde.Viel zu dick, Wasser auf der Lunge und starke Herzprobleme.Molly war ein armer alter Hund. Statt täglichem Gassigang wurde sie von ihrem Frauchen mit Essen vollgestopft. Molly aß und aß, bis sie schließlich krank wurde.Mollys Frauchen war einfach nicht mehr in der Lage sie richtig zu versorgen. Man verständigte uns und wir gingen täglich mit ihr Gassi, versorgten sie mit Medikamenten, die sie so dringend benötigte. Molly ihrem Frauchen wegzunehmen, brachten wir nicht übers Herz, also gingen wir täglich hin und kümmerten uns um Hund und Mensch.Ein dreiviertel Jahr lang. Eine Woche vor Weihnachten 2001, fand ich Mollys Frauchen krank und hilflos Zuhause. Notarzt und Krankenwagen kamen noch rechtzeitig, so dass sie gerade noch gerettet werden konnte. Wäre Molly nicht gewesen, wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre.Seit diesem Tag war Molly fest bei uns eingezogen und erfreute sich, trotz Wasser auf der Lunge und einem sehr schlechtem Herzen, ihres Lebens. Meine Mutter hatte sie als neues Frauchen adoptiert und beide liebten sich heiß und innig!Uns allen fiel der Abschied von unserer Mona Lisa schwer, aber sie durfte wenigstens in ihren letzten Jahren wie jeder Hund nochmals das Leben genießen. Die Leckerlis wurden zwar gekürzt ,aber sie freute sich täglich auf dem Hundeplatz ihre Runden ziehen zu können und mit ihren Artgenossen spielen zu dürfen. Wir alle haben sie geliebt und sind froh, sie bei uns gehabt zu haben!

W.Phul


............ Rico

Über ein Jahr ist es her, dass unser Rico nun verstorben ist. Alles braucht seine Zeit, und deshalb konnte ich auch nicht früher diese Zeilen schreiben. Der Schmerz über den Verlust dieses treuen Vierbeiners ist einfach noch zu gegenwärtig.

Mit 14 Jahren holten wir ihn in unsere Familie. Rico war ein Kettenhund - 10 Jahre lang.Er, der so gerne spazieren ging, mußte so viele Jahre an einer Kette sein Dasein fristen. Danach folgten vier Jahre Tierheim, denn wer will einen alten und dazu noch aggressiven Hund ? Auch wir hatten anfangs großen Respekt vor ihm. Zu diesem Zeitpunkt verschwendete ich keinen Gedanken daran, dass er einmal bei uns einziehen würde.Im Laufe seines Tierheimaufenthaltes lernten wir ihn kennen und lieben und - verstehen. Die meiste Zeit seines Lebens ging es ihm dreckig. Sicher war er einmal ein niedlicher, kleiner, wuscheliger Welpe - voll Vertrauen zu dem Menschen. Aber wie hat man ihn enttäuscht ! So sehr, dass er jedes Zutrauen zu den Menschen verloren hatte.Wie vielen geht es wie ihm ! Hunde die an Ketten hängen, deren einziger Lebensraum ein enger Zwinger ist, die in Gärten eingesperrt dahinvegetieren - die man einfach vergißt ! Tiere, die dem Menschen schutzlos ausgeliefert sind und ein erbärmlich Schicksal durchleiden müssen. Einige resignieren, andere rebellieren. Rico hat sich gewehrt. Wie groß muss seine Verzweiflung gewesen sein als er jahrelang an der Kette hing ! Er war mit Recht mißtrauisch und es dauerte lange, bis er uns vertraute. Als er schließlich merkte, dass wir ihn liebten, schenkte er uns alles was er hatte - sein ganzes großes Hundeherz ! Als erste schloß er Sabine, unsere jüngste Tochter ins Herz und bis zu seinem letzten Atemzug blieb sie seine beste Freundin. Mit 16 Jahren wurde er krank. Er bekam einem Tumor im Maul. Von einer OP riet die Tierärztin ab, da sein Herz schwach war.Wir hatten sehr große Angst um ihn. Aber Rico wollte sein neues Leben genießen, und er besiegte immer wieder seine Krankheit. Wir hatten eine wunderbare Zeit mit ihm. Er war ein treuer Begleiter, liebevoller Schmusebär mit seiner Familie, nahm jeden Pflegehund unter seine Fittiche, er war das Oberhaupt der Hunde.Mit Tieren hatte er keine Probleme, ob nun ein Hundewelpe ihn ins Ohr zwickte oder ein Katzenwelpe seinen massigen Körper bestieg. Der Mensch war sein Problem, er war es, den er fürchtete und dem er mit Vorsicht begegnete.Auf unseren Spaziergängen lernte er viele neue Menschen kennen und alle die ihn kennenlernten waren von dem Charme dieses alten Hundeherrn begeistert und er wurde respektiert wie er war. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass es ihn einmal nicht mehr geben würde.Mit den Jahren wurde sein Gang schwerfälliger, seine Augen trüber. Aber täglich zeigte er uns seine große Dankbarkeit, wenn er seinen großen Kopf zärtlich an uns rieb. Rico hat mir seine Pfote darauf gegeben, dass er wenigstens 20 Jahre würde - und er hielt Wort.

Am 27. Juli 2001 ist Rico gestorben - in seinem Zuhause, in meinen Armen.Jeder Tag, den wir mit ihm verbringen durften war ein Geschenk, das einzige was wir ihm geben konnten war unsere Liebe.

W.Phul


Lolly

Lange habe ich gebraucht, um ueber unsere Huendin Lolly schreiben zu koennen. Wir vermissen sie eben so sehr! Die sehr alte, unglaublich liebenswerte Hundedame, die vor zwei Jahren in unser Leben trat.

Es war Winter, sehr kalt und nass, und sie sass in einem Zwinger im Tierheim. Ihre Ohren, Augen und Haut waren stark entzuendet. Ihre alten Gelenke mochten die Kaelte ganz und gar nicht. Lolly war, niemand konnte es so recht glauben, bereits siebzehn bis achtzehn Jahre alt und dazu eine relativ grosse Schaeferhuendin. In diesem hohen Alter gab man sie einfach im Tierheim ab.

Sie war immer in einem Garten gehalten worden. Jetzt wurde fuer die alte Huendin eine Dauerpflegestelle gesucht. Ein so alter Hund ueberlebt nicht lange im Zwinger. Viele sprachen mich an, ob wir Lolly nicht bei uns aufnehmen koennten. Fuer mich war das kein Thema. Bei uns muesste sie keine Treppen laufen und wir haben auch einen kleinen Garten. Meinen Mann, schreckte die Tatsache, einen so alten Hund aufzunehmen, um sich eventuell bald wieder von ihm trennen zu muessen, aber nach einigen Tagen brachte er Lolly einfach mit nach Hause.

Unsere recht aengstliche Retrieverhuendin Ronja, ebenfalls ein Tierschutzfall, brummelte misstrauisch, als Lolly den Garten betrat. Die grosse traurige Schaeferhuendin traute sich erst gar nicht ins Haus, so etwas kannte sie nicht. Doch schon bald waren die beiden Hunde eine verschworene Gemeinschaft. Lolly, die noch nie in einem Haus gelebt hatte, war von Anfang an stubenrein. Auch fuer die bei uns freilaufenden Kaninchen war Lolly nie eine Gefahr. Lollys Lieblingsplatz war direkt neben der Heizung und sie genoss die Waerme sichtlich. Nachdem sie von uns ihr Seniorenfutter bekam, hoerten ihre schlimmen Durchfaelle auf. Lolly mochte es gar nicht, wenn wir sie badeten oder Augen und Ohren salbten. Sie jaulte oft dabei, wusste aber, dass wir es gut mit ihr meinten und liess alles geduldig ueber sich ergehen.

Wenn wir von der Arbeit nach Hause kamen, ueberschlug sie sich fast vor Freude. Sie schaffte es manchmal sogar an uns hochzuspringen. Wenn wir es wagten mit dem streicheln aufzuhoeren, forderte sie mit Hilfe ihrer Pfote immer mehr Streicheleinheiten. Lolly hinkte auf dem rechten Vorderlauf, doch das schien ihr wenig auszumachen, denn sie freute sich jedesmal auf den Gassigang. Sie fuhr so gerne mit dem Auto und ging mit Ronja und uns bis zu zwei Stunden spazieren. Mit etwas Hilfestellung kam sie problemlos in unseren Kombi. Lollys Fell wurde immer dichter und glaenzender. Sie bluehte regelrecht auf und strahlte sehr viel Zufriedenheit aus. Lolly half uns sogar unsere Pflegehunde aus Italien zu erziehen. Aus Lolly war ein gluecklicher Hund geworden.

Eines Tages wurde ihr Bauch dicker. Die Tieraerztin meinte, dass die Leber nun versagen und sich Wasser im Bauch ansammeln wuerde. Es ginge nun zu Ende mit ihr. Sie verordnete ihr Entwaesserungstabletten. Wir waren total niedergeschlagen. Das wir Lolly nun bald verlieren wuerden wollten wir nicht aktzeptieren. Die Tabletten halfen, sie wurde wieder schlanker und wieder voellig fit. Schon oft hatte die Aerztin gesagt, Lolly wuerde nun bald sterben und wunderte sich selbst ueber diese einzigartige zaehe Hundedame. Ich glaube, sie wollte ihr neues Leben mit uns noch so lange wie moeglich geniessen. Lolly hatte einen gesegneten Appetit. Zum Glueck liebte sie Bananen, damit besserten wir ihren Kaliumspiegel auf, da Wassertabletten viel Kalium ausschwemmen.

Alles ging gut, bis zum Fruehjahr dieses Jahres. Lollys Bauch wurde trotz hochdosierter Medikamente dicker und dicker. Ihre Pfoten gingen auf. Wir machten ihr Salbenverbaende und haben ihr Hundeschuhe angezogen. Ihre Haut verschlechterte sich wieder. Jetzt kam die schwere Entscheidung: wann muessen wir mit Lolly zum Tierarzt? Es war ein langer Prozess. Lolly war trotz allem fit, und das machte es fuer uns noch schwieriger. Alle die wir um Rat fragten meinten: Dein Hund zeigt es dir, wenn er nicht mehr kann. Also warteten wir ab und verbrachten besonders viel Zeit mit ihr. Es war eine sehr schoene Zeit mit Lolly. Wir haben sehr viel von ihr gelernt.

An einem wunderschoenen, sonnigen Fruehlingstag mussten wir Abschied nehmen. Lolly hatte immer grosse Angst, wenn sie in die Arztpraxis musste. Deshalb waehlten wir den Garten der Tieraerztin um sie einschlaefern zu lassen. Es waren andere Hunde in ihrer Naehe, Voegel zwitscherten und Schmetterlinge flogen durch die Luft. Lolly schlief friedlich in unseren Armen ein.

Lolly war nicht irgendein Hund der einmal im Tierheim abgegeben worden war, sie war unser Hund und wir ihre Familie. Sie hatte nochmals ein Zuhause bekommen und das war fuer uns wichtig und half uns unsere Trauer zu ueberwinden.

Die anfaenglichen Bedenken meines Mannes, einen alten Hund aufzunehmen, sind inzwischen fuer uns beide nie mehr zu einem Thema geworden. Wir bereuen nicht Lolly, trotz der Gewissheit sie nicht ueber Jahre hinweg behalten zu koennen, aufgenommen zu haben. Diese alte Hundedame hat unser Leben bereichert und uns viel mehr gegeben als wir jemals geglaubt haetten. Wir wissen, dass es Lollys Wunsch waere, wenn viele alte und abgeschobene Tiere ihren Lebensabend in einer Familie verbringen duerften.

Danke Lolly!